Tschechien: Internationaler Flughafen Budweis

Flughafen Passagier (Photo: jeshoots.com on unsplash)

 Photo: jeshoots.com on unsplash

Der Ausbau eines ehemaligen Luftwaffenbasis nahe Budweis (Ceske Budejovice) zum "Tor nach Südböhmen" geht in die Endphase.
Der Flugplatz kann auf eine lange bewegte Geschichte zurückblicken. Bereits 1935 wurde er als ziviler Flugplatz für Luftsportbegeisterte angelegt. Später folgte dann dort die Ausbildung von Piloten für die Luftwaffe der Ersten Tschechoslowakischen Republik im Rahmen der Mobilmachung 1938. Nach der Besetzung durch die deutsche Wehrmacht wurde der Platz als Ausbilungszentrum für die Luftwaffe weitergeführt. U. a. fand hier die Schulung auf dem legendären Strahlflugzeug Messerschmidt Me262 statt. Nach dem Krieg wurden wieder tschechoslowakische Einheiten stationiert. Für moderne Düsenjäger umgestaltet, wurde der Flugplatz nun in die Luftverteidigung des Warschauer Paktes integriert. Diese Ära dauert bis 2005. Der Flugplatz ging dann in die Hände der Region Südböhmen und der Stadt Budweis über.
Nach Abschluss der Planungen begann der Ausbau zu einem zivilen internationalen Flughafen. Das Projekt wurde zunächst von der Europäischen Union gefördert.

Bereits im Mai 2019 geht der South Bohemia Airport in die Testphase. Danach ist ab 2020 der Regelbetrieb mit bis zu 100.000 Passagieren im Jahr geplant.
Ausgestattet mit modernster Technik nach internationalem Standard, z. B. im Bereich Instrumentenlandung, steht dem 24h-Betrieb nichts mehr im Wege.

Weitere Eckdaten des Flugplatzes:

  • kostenloses Parken
  • ansprechend für Low-Cost-Carrier
  • für Flugzeuge bis zur Größe des Airbus A320 oder Boeing 737 geeignet
  • Flughafencode: LKCS

Homepage des Flugplatzes: http://www.airport-cb.cz/

Vom: 15.03.2019