Slowenien

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Deutsche sind für einen unbegrenzten Aufenthalt visumfrei.

Notwendig sind für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass (für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist auch der für die Dauer des Aufenthalts gültige Personalausweis ausreichend).

Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes sollte die Europäische Krankenversicherungskarte mitgeführt werden (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Arbeitsaufnahme nach EU-Regelung ohne Besorgung einer Arbeitserlaubnis möglich.

Landesdaten

Lage

Die Republik Slowenien grenzt im Norden an Österreich, im Nordosten an Ungarn, im Osten und Süden an Kroatien, im Westen an das Mittelmeer (Adriatisches Meer) und Italien.

Fläche: 20.251 km².

Verwaltungsstruktur: 193 Gemeinden.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 2,05 Millionen

Städte:

Ljubljana (Hauptstadt) ca. 279.700

Maribor ca. 112.400

Kranj ca. 54.800

Koper ca. 52.200

Celje ca. 48.800

Piran ca. 17.700

Izola ca. 16.00

Bled ca. 8.100

Portoroz

Sprache

Es wird überwiegend Slowenisch gesprochen. In den Grenzregionen zum Westen sowie den Fremdenverkehrsgebieten wird jedoch auch etwas Deutsch und Italienisch verstanden und gesprochen.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Slowenien gilt die europäische Sommerzeit (kein Zeitunterschied).

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Ferngespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Slowenien ist 00386, von Slowenien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Auslandsgespräche sind aus Telefonzellen, Postämtern und Hotels möglich. Telefonkarten sind in Postämtern, Tabakgeschäften und Zeitungskiosken erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 113, Unfallrettung und Feuerwehr 112, in den Mobilnetzen 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Slowenien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .si

Feiertage

1. Januar (Neujahr)

8. Februar (Tag der slowenischen Kultur)

28. März (Ostermontag)

27. April (Tag des Aufstandes)

1. und 2. Mai (Tag der Arbeit)

25. Juni (Staatsfeiertag)

15. August (Mariä Himmelfahrt)

31. Oktober (Reformationstag)

1. November (Allerheiligen)

25. Dezember (Weihnachten)

26. Dezember (Tag der Unabhängigkeit und Einheit)

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 14-17/19 Uhr, Hauptstellen Sa 8-12 Uhr;

Geschäfte: Es gibt keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Üblich sind folgende Öffnungszeiten: Kaufhäuser 9-19/20 Uhr; kleinere Geschäfte 8/9 bis 12 Uhr und 15/16 bis 19/19.30 Uhr (auch montags bis samstags). Einkaufszentren in größeren Städten haben auch sonntags von 8 bis 15 Uhr geöffnet;

Postämter: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 8-12/13 Uhr. Nachtschalter- und Wochenendservice in größeren Städten.

Behörden: Mo bis Fr 8-16 Uhr; die Mittagspause beträgt eine halbe bis eine Stunde.

Büros: Mo bis Fr 8/9-16/17 Uhr; die Mittagspause dauert eine halbe bis eine Stunde.

Kleidung

Für den Aufenthalt während des Sommers genügt leichte Sommerkleidung. Man sollte jedoch immer auch eine Regenjacke oder einen anderen Regenschutz dabeihaben. Für die Gebirgsgegenden empfehlen sich außerdem auch Wollsachen.

Für die anderen Jahreszeiten sollte man Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung mitnehmen. Ein Regenschutz ist auch zu dieser Zeit unbedingt erforderlich.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Um 600 breitete sich der südslawische Stamm der Slowenen vom Plattensee bis Oberösterreich aus. Vom elften bis 13. Jahrhundert teilten sich Bayerische Fürsten das slowenische Gebiet. Dann, 1282, bekamen die Habsburger die slowenischen Länder. Als 1918 die österreichisch-ungarische Monarchie zusammenbrach, gründete Slowenien mit Kroatien, Serbien und Montenegro ein Königreich, das der Vorläufer des späteren Jugoslawien war. 1941 zerschlugen deutsche, italienische und ungarische Truppen den jugoslawischen Staat. Doch dieser entstand 1945 neu und Slowenien wurde eine seiner Republiken.

Nach einer Volksabstimmung erklärte sich Slowenien 1991 für unabhängig und blieb es trotz serbischen Widerstands. 1997 wurde es von der EU als assoziiertes Mitglied aufgenommen. Slowenien ist seit 01. Mai 2004 Mitglied der Europäischen Union.

Wirtschaft

Slowenien war schon vor der Unabhängigkeit die wirtschaftlich fortschrittlichste Republik des ehemaligen Jugoslawiens. Das durchschnittliche Einkommen der Slowenen liegt über den Löhnen in den anderen Reformstaaten Mittel- und Osteuropas, es ist höher als in Griechenland und Portugal. Die reichen Bodenschätze (Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Quecksilber, Bauxit), die reichlich vorhandene Wasserkraft und der hohe Ausbildungsstand der Bevölkerung haben Slowenien zu einem gut industrialisierten Land gemacht. Maschinenbau, Metallverarbeitung, Textilbetriebe, Holzverarbeitung, die Produktion von Haushalts- und Elektrogeräten sowie Chemieerzeugnisse sind die wichtigsten wirtschaftlichen Bereiche, die zusammen 56 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaften.

Die landwirtschaftliche Nutzfläche des vorwiegend gebirgigen Landes besteht vor allem aus Wiesen und Weiden, die Viehwirtschaft steht an erster Stelle. In den fruchtbaren Ebenen und Tälern werden Weizen, Mais, Buchweizen und Kartoffeln gepflanzt, der Obstbau hat hohes Niveau, im milden Osten gedeihen Weinreben und Hopfen. Außerdem ist Slowenien einer der waldreichsten Staaten Europas.

Die Unruhen im damaligen Jugoslawien haben der slowenischen Wirtschaft schwere Schäden zugefügt, weil der Handel mit den anderen ehemaligen Teilrepubliken fast gänzlich zusammengebrochen ist.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig ist der Tourismus.

Vegetation

Die Pflanzen- und Tierwelt Sloweniens unterscheidet sich nur gering von jener der Nachbarländer. Die Alpenhänge hinauf klettern Wälder aus Fichten, Tannen, Lärchen, auch aus Buchen und anderen Laubbäumen. Im milderen Osten bestehen die Wälder vorwiegend aus Hainbuchen, Eichen und Edelkastanien. Flora und Fauna des Karsts und des Küstenlands haben teilweise mediterranen Charakter.

Tierwelt

In den mittleren Lagen der Bergwälder leben Hirsche, Hasel- und Auerhühner. Weiter oben trifft man Rudel von Gämsen und Steinböcken. Die Tierwelt der Niederungen besteht aus Rehen, Hasen, Wildschweinen, Rebhühnern und anderen Wildvögeln, dazu kommt die ganze Kleintier- und Vogelwelt Mitteleuropas. Bären kann man zuweilen noch in den ausgedehnten Wäldern begegnen. Charakteristisch für die Ebenen des Ostens sind die vielen Störche, die vor allem auf den Schornsteinen der Häuser ihre Nester bauen. Gebirgsbäche und Seen sind reich an Fischen, besonders an Forellen.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarisches

Sloweniens Lage zwischen der pannonischen, alpinen und mediterranen Kultur macht sich auf der Speisekarte deutlich: Viele slowenische Gerichte stammen aus diesen drei großen Kulturen.

Die ältesten slowenischen Speisen bestehen aus Mehl oder Schrot. Am bekanntesten ist das speziell für Feiertage gebackene Brot in Form geflochtener Laibe oder Zöpfe: die "struklji", die von den Slowenen auf 70 verschiedene Arten zubereitet werden, darunter mit süßer Füllung oder mit Fleisch und Gemüse. Aus Schweinefleisch werden Weißwurst, Blutwurst, Braten, gefüllte Kutteln, Räucherwürste, Salami, Schinken, Speck und der vorzügliche, in den höchsten Tönen gelobte Karst-Schinken ("prsut") hergestellt.

Der nordöstliche Teil Sloweniens ist bekannt für herausragende Weißweine. In dieser Region sind außer den führenden Sorten Welsch- ("Laski") und Rhein-Riesling ("Renski rizling") auch andere Spitzenweine verbreitet. In Gornja Radgona begann man 1852 mit der Herstellung von Schaumweinen. Im Südwesten Sloweniens wachsen die Weine unter dem Einfluss des mediterranen Klimas. Entlang der Adriaküste und in der Karstregion werden zumeist Rotweine in großer Vielfalt angebaut.

Sitten und Gebräuche

Die meisten traditionellen Bräuche sind verschwunden - nicht aber die Liebe der ländlichen Bewohner, Feste zu feiern. Und zu Neujahr und am Fasching kann man noch Masken uralter Tradition sehen. Die slowenische Musik hört man vielfach, doch klingt sie in unseren Ohren durchaus nicht fremd. Diese Klänge - sehr häufig auf der Ziehharmonika - hört man oft im Radio. Typisch dafür sind die "Oberkrainer"-Musiker. Die alten Volkstrachten sind sehr schön, bunt und originell. Man kann sie noch bei Folklore-Veranstaltungen sehen.

Souvenirs

Schmiedearbeiten, Holzwaren, auch geflochtene Körbe kann man in Städten und Dörfern finden. Auch Trinkgläser und andere Gegenstände aus Glas sind beliebte Mitbringsel.

Reisegut

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Änderung der Zollbestimmungen - seit dem 1. März 2014 gilt folgende Ausnahmeregelung:

In Bulgarien, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn oder Rumänien gekaufte Zigaretten dürfen nur noch bis zu einer Menge von 300 Stück steuerfrei eingeführt werden.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern (Drittländern) ist die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch, für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak;

1 Liter Spirituosen und 4 Liter Wein;

16 Liter Bier;

eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

Geschenke/andere Waren im Gesamtgegenwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende bzw. von 300 Euro für Einreisende auf dem Landweg. Für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beträgt der Freibetrag grundsätzlich 150 Euro.

Achtung: Bei der Einfuhr von CB-Funkgeräten muss eine Genehmigung bei der slowenischen Botschaft in Berlin besorgt werden.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Im Allgemeinen zeichnet sich das Klima Sloweniens, durch gemäßigte Jahrestemperaturen und relativ hohe Niederschlagsmengen aus. In der 300 m hoch gelegenen Hauptstadt Ljubljana werden im Winter etwa -1°C gemessen und während der Sommermonate steigt das Thermometer im Durchschnitt auf Temperaturen von 25°C. Mit Regenfällen muss man immer rechnen. Die durchschnittliche Regenmenge beträgt jährlich etwa 1.383 mm. Nur im äußersten Westen des Landes, in der Gegend entlang der Adriaküste dominieren mediterrane Einflüsse, so dass das Klima milder und trockener ist.

Beste Reisezeit

Entlang der Adriaküste ist von März bis Spätherbst die angenehmste Reisezeit. Der mittlere und nördliche Teil Sloweniens sollte zwischen Mai bis September bereist werden.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Keine.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Slowenien ist malaria-frei.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 1,11 EUR

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise nach Slowenien aus einem Nicht-EU-Land sowie Ausreise aus Slowenien in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.).

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt.

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt.

Umtauschempfehlung: im Reiseland

Umtausch: Geldumtausch ist außer bei Banken auch an den Wechselstellen der Hotels, Tankstellen, Reisebüros, Supermärkte sowie kleineren Wechselstellen möglich.

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Visa) - werden von größeren Hotels, Geschäften und Autovermietern akzeptiert. In kleineren Orten wird oft Barzahlung erwartet.

Geldautomat: Ja - Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten werden generell akzeptiert.

Reiseschecks: Nein

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Reisetipps
Reisehinweise

Reisehinweise

Grenzkontrollen:

In den slowenisch-österreichischen, slowenisch-ungarischen und slowenisch-kroatischen Grenzgebieten werden nach wie vor Grenzkontrollen durchgeführt. Diese können zu längeren Wartezeiten an der Grenze führen. Über die jeweiligen Verkehrslage können Reisende sich folgendermaßen informieren:

- www.oeamtc.at > Verkehr > Aktuelle Berichte

- www.adac.de > Reise Freizeit > Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise

- www.promet.si > Traffic conditions

Allgemeine Hinweise:

In letzter Zeit ist in Slowenien ein spürbarer Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen. Vorsicht walten lassen sollten Reisende auf jeden Fall auf Autobahnrastplätzen. Hier sollten Wertsachen und Reisedokumente nicht aus den Augen gelassen werden. Zunehmend werden Reisende mit Wohnmobilen, Wohnwagen, Bootstrailern etc. Opfer von Trickdiebstählen. Die Fahrzeugbesitzer werden auf ein vermeintliches Problem aufmerksam gemacht und zum Anhalten veranlasst. Bei dieser Gelegenheit werden in der Regel Gegenstände aus dem Fahrzeug gestohlen. Es wird empfohlen, das Fahrzeug beim Verlassen immer zu verschließen oder einen Mitfahrer im Wagen zu lassen.

Bitte beachten Sie auch den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

BELEGE AUFBEWAHREN: Auch Reisende können mit Bußgeld bestraft werden, wenn sie im Fall von behördlichen Kontrollen Rechnungsbelege für ihre Einkäufe und Restaurantbesuche nicht vorzeigen können.

KRIMINALITÄT: Reisende sollten sich vor Betrug und Kleinkriminalität in Acht nehmen.

DROGEN: Drogenhandel wird durch die slowenischen Polizei- und Justizbehörden sehr streng geahndet. Die Ein- und Durchfuhr von Betäubungsmitteln aller Art und Menge ist untersagt. Fälle von Verurteilungen zu mehrjährigen Haftstrafen sind vorgekommen.

RAUCHVERBOT: In Slowenien ist in geschlossenen öffentlichen Räumen das Rauchen streng verboten.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.


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