Montenegro

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen. Notwendig sind:

- der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Reisepass

- Rück- oder Weiterreiseticket und -papiere (ausgenommen bei Anreise mit Kfz)

- ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt

Bei einem Aufenthalt von maximal 30 Tagen in Montenegro wird für Deutsche auch der mindestens für die Dauer des Aufenthaltes gültige Personalausweis akzeptiert.

Landesdaten

Lage

Die Republik Montenegro (montenegrinisch "Crna Gora") grenzt im Westen an Kroatien, im Nordwesten an Bosnien-Herzegowina, im Nordosten und Osten an Serbien, im Südosten an Kosovo, im Süden an Albanien und Südwesten an das Adriatische Meer. Montenegro ist überwiegend Bergland mit steil abfallenden Küstenbereichen. Im Norden und Osten befinden sich Hochgebirgsmassive mit dem höchsten Berg Montenegros, dem Bobotov Kuk (2.522 Meter).

Fläche: ca. 13.812 km².

Verwaltungsstruktur: 21 Gemeinden (Andrijevica, Bar, Berane, Bijelo Polje, Budva, Cetinje, Danilovgrad, Herceg Novi, Kolasin, Kotor, Mojkovac, Niksic, Plav, Pljevlja, Podgorica, Rozaje, Savnik, Tivat, Ulcinj und Zabljak).

Einwohner

Bevölkerung: ca. 620.000

Städte:

Podgorica (Titograd - Hauptstadt und Regierungssitz) ca. 151.000

Niksic ca. 57.000

Pljevlja ca. 19.100

Cetinje (Amtssitz des Präsidenten) ca. 13.900

Bar ca. 13.500

Bijelo Polje ca. 12.900

Herceg Novi ca. 11.100

Tivat ca. 9.400

Sprache

Die offizielle Landessprache (laut Verfassung von 2007) ist die montenegrinische Sprache. Anerkannte Amtssprachen sind noch Serbisch, Albanisch, Bosnisch und Kroatisch.

Englisch wird vielerorts verstanden, zum Teil auch Italienisch.

Zeitverschiebung

Mitteleuropäische Zeit (MEZ). In Montenegro gilt ebenfalls die europäische Sommerzeit, daher besteht auch im Sommer kein Zeitunterschied.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

In Montenegro sind zweipolige Rundstecker in Gebrauch. Es empfiehlt sich deshalb, einen Adapter mitzunehmen. Stromausfälle sind möglich.

Telefon/Post

Post

Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.

Telefon

Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Montenegro ist die 00382, danach folgt die Ortsvorwahl ohne die Null und dann die Teilnehmernummer.

Die Vorwahl von Montenegro nach Deutschland ist die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041.

Telefonkarten (Monte-Card) bekommt man in Tabakgeschäften und Postämtern. Von Postämtern aus kann man auch telefonieren.

NOTRUFNUMMERN: 112 oder Polizei 122, Feuer, 123, Unfallrettung 124.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800 und 3G 2100.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Montenegro von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .me

Feiertage

1. Januar (Neujahr) sowie 2. Januar

1. Mai (Tag der Arbeit) sowie 2. Mai

21. Mai (Tag der Unabhängigkeit) sowie 22. Mai

13. Juli (Nationalfeiertag) sowie 14. Juli

Ein staatlicher Feiertag wird an zwei Tagen gefeiert: am Feiertag an sich sowie am nachfolgenden Tag.

Weiterhin gilt Folgendes:

- Ist der erste staatliche Feiertag ein Sonntag, sind die nachfolgenden 2 Tage frei.

- Fällt der zweite Feiertag auf einen Sonntag, ist nur der nächste Werktag ein Feiertag.

Betriebe und Geschäfte können zusätzlich wegen konfessioneller Feiertage wahlweise geschlossen sein, je nachdem, welche Konfession innerhalb der Belegschaft überwiegt:

Christliche Feiertage:

25. März (Karfreitag)

28. März (Ostermontag)

1. November (Allerheiligen)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Orthodoxe Feiertage:

6. bis 8. Januar (Weihnachten)

29. April (Karfreitag)

2. Mai (Ostermontag)

Islamische Feiertage (Verschiebungen um einen Tag, in seltenen Fällen zwei Tage, sind möglich!):

7. bis 9. Juli (Fastenbrechen am Ende des Ramadan)

13. bis 15. September (Opferfest)

Jüdische Feiertage:

23. und 24. April (Pessach)

11. und 12. Oktober (Jom Kippur)

Die Hauptferienmonate sind Juli und August.

Öffnungszeiten

Geschäfte: Mo bis Fr 8.30-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr; Lebensmittelgeschäfte: Mo bis Sa 7-19 Uhr, in den touristischen Ortschaften bis 24 Uhr;

Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-14 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr.

Kleidung

Während des Sommers reicht in den Küstenbereichen leichte Sommerkleidung. Eine gute Sonnenbrille ist empfehlenswert. Für Ausflüge und Wanderungen im Landesinneren sind leichte Wollsachen, Regenschutz und festes Schuhwerk erforderlich. Reist man in die Berge, sollte man auf jeden Fall zu jeder Jahreszeit zusätzlich warme Kleidung mitführen.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Ab ca. 5.000 v.Chr. weist Montenegro erste Besiedlungsspuren auf. Städte und Handelsstützpunkte lassen sich ab ca. 500 v.Chr. bei Kotor erkennen, die von Illyrern angelegt wurden. Ihrer Herrschaft verdankt das Gebiet an der Küste seinen bis in die Neuzeit benutzten Namen Illyrien. Abgelöst wurde die Herrschaft der Illyrer von den Römern, die ab dem 3. Jh. v.Chr. von Illyrien, nun Teil der Provinz Dalmatien, aus regen Handel betrieben. Erobert wurde die Region etwa 395 n.Chr. von den Hunnen und Goten, bis die Region später dem oströmischen Reich einverleibt wurde und zunehmend christianisiert wurde. Um das 6./7. Jahrhundert besiedelten mehr und mehr Angehörige slawischer Stämme, Serben und Kroaten, das heutige Montenegro, die die dort lebenden Bewohner auf sprachlicher Ebene fortan nachhaltig prägten. Um 1000 bildete sich auf dem Gebiet des heutigen Montenegro, damals Zeta genannt, das Herrschaftsgebiet der Königshauses der Vojislavljevic. Das Fürstentum hielt sich bis ins 14. Jahrhundert als Teil des altserbischen Reiches; circa im 13. Jahrhundert taucht in zeitgenössischen Schriften erstmals der montenegrinische Name "Crna Gora" für das Gebiet Montenegro auf. Im Jahr 1355 wird Montenegro unabhängig, bis es 1528 offiziell ins Osmanische Reich eingegliedert wurde.

Auf die Osmanen folgte die Herrschaft durch die Fürstbischöfe (vladika) von Centinje ab 1697, die über die nächsten Jahrhunderte die entscheidende politische Kraft entwickelten. Wichtige Etappenziele wurden erreicht, als Peter I. Petrovic Njegos (1782-1830) 1798 ein neues Staatsrecht in Kraft setzte und wenig später sein Nachfolger Peter II. Petrovic Njegos (1830-1851) die Unabhängigkeit für Montenegro mit Ceninje als Residenzstadt erreichte. Er gilt in Montenegro nicht nur wegen vieler staatlichen Neuerungen u.a. im Schulsystem als wichtiger Herrscher, sondern wird bis heute wegen seines literarischen Erbes als Nationaldichter gefeiert.

1878 wurde das Königreich Montenegro auf dem Berliner Kongress (1878) unter Nikolaus I. Petrovic Njegos (1860-1918) als unabhängiger Staat von den Großmächten anerkannt. Aufgrund seines politischen Geschicks erhielt Montenegro bedeutende Gebiete wie Bar und Ulcinj. 1905 bekam Montenegro eine Verfassung, 1910 wurde es zum Königreich ernannt. Während der Balkankriegen und des Ersten Weltkrieges kämpfte es auf der Seite Serbiens, bis Montenegro 1916 von den Österreichern eingenommen wurde.

1918 verlor Montenegro seine Unabhängigkeit, indem es an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen geriet, König Nikola ging ins Exil. 1941 bis 1944 gehörte es zum italienischen Protektorat und ab 1945 zu Jugoslawien. Die neue Bundesverfassung der "Föderativen Volksrepublik Jugoslawien" von 1946 gliedert das Land in sechs Republiken ein (Serbien mit den Provinzen Wojwodina und Kosovo, Kroatien, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien und Montenegro. 1990 errangen die Kommunisten nach freien und demokratischen Wahlen die Mehrheit, Präsident wurde Momir Bulatovic (* 1928). 1992 riefen Serbien und Montenegro zusammen die neue Bundesrepublik Jugoslawien (BRJ) aus, nachdem sich bei einem Referendum die Bevölkerungsmehrheit dafür ausgesprochen hatte. An der Spitze des Staates stand S. Milosevics, der Nachfolger Bulatovics. Seit 1996/97 entwickelte Montenegro zunehmend Emanzipationsbestrebungen , die von Milo Djukanovic (*1963) geleitet wurden, der seit 1989 das Amt des Ministerpräsidenten innehatte. Probleme mit Serbien entstanden auch im Kosovo-Konklikt, als Montenegro vertriebene Kosovaren aufnahm.

November 2000 wurde die D-Mark und 2002 der Euro als alleinige Währung in Montenegro eingeführt.

Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löst sich damit auf. Am 3. Juni 2006 erklärte das Parlament von Montenegro die staatliche Unabhängigkeit.

Wirtschaft

Die Wirtschaft Montenegros ist noch vor allem von der Viehzucht und Landwirtschaft geprägt. Während in Becken (Poljen) im Karsthochland und in den Niederungen Mais, Weizen, Wein und Tabak gepflanzt wird, werden im Herbst an der Küste Zitrusfrüchte und Oliven geerntet.

Daneben werden in geringem Maß Bodenschätze wie Bauxit, Eisen-, Zink-, Chrom-, Bleierzen und Pyrit abgebaut. Hauptindustriestandorte sind Podgorica und Niksic mit Metallurgie, Maschinenbau, Nahrungsmittel- und Textilindustrie.

Die Fremdenverkehrswirtschaft an der Küste wurde durch den Krieg geschädigt. Sie unternimmt seit der Unabhängigkeitserklärung von Montenegro und mit zunehmender Öffnung Richtung Westen große Anstrengungen, um den Bereich Tourismus wiederzubeleben - Hotels wurden privatisiert und werden derzeit modernisiert. Mittlerweise können deutliche Zuwachsraten bei den Besucherzahlen registriert werden.

Religion

Die Mehrheit der Bevölkerung ist mit ca. 75 Prozent orthodox. Außerdem gibt es Muslime und Katholiken.

Vegetation

Die Vegetation Montenegros mit seinen dunklen Berghängen insbesondere im Norden und Osten des Landes prägte vermutlich den Landesnamen: "Schwarze Berge" - "Crna Gora". Von den Höhen der Gebirgsmassive bildet weiter abwärts immergrüne Hautlaubvegetation den Übergang, bevor es in die Küstenbereiche übergeht.

Montenegro wartet mit einer überaus reichen Pflanzenwelt auf. Während in den Bergregionen Exemplare des Edelweiß bewundert werden können, punktet das Küstengebiet mit mediterranen Gewächsen wie Oliven und Zitrusfrüchten. Eine Besonderheit in der Pflanzenwelt lässt sich im Nationalpark Biogradska Gora bei Kolasin bewundern, der noch zu den letzten Urwaldgebieten Europas zählt und Bäume beherbergt, die tausend Jahre alt sind.

Tierwelt

Montenegro beeindruckt wegen seiner noch vielfältigen Tierwelt. In den Bergen sind Hirsche, Steinböcke, Luchse, Marder und viele Wölfe zuhause. Selbst Braunbären sind noch vereinzelt im gebirgigen Nordosten Montenegros anzutreffen.

Der Skadar-See bietet ideale Bedingungen für mehr als 270 Vögel, darunter Pelikane, Ibisse und Fischreiher, die von dem artenreichen Fischreichtum mit bis zu 40 verschiedenen Arten in dem großen Süßwasserbecken leben. Zu bewundern gilt es am Ufer des Sees Reptilien und Amphibien, zu denen Eidechsen und Schildkröten zählen (letztere stehen unter Naturschutz und dürfen nicht ausgeführt werden!).

Nicht weniger abwechslungsreich ist das Wasserleben im Salzwasser an der Küste Montenegros, zu dem - zum Leidwesen mancher Badesucher - auch Seeigel und Petermännchen gehören.

In Acht nehmen sollten sich Besucher vor einigen Schlangen in den höheren felsigen Regionen des Landes, die auch die gefährlichste Schlangenart Europas beherbergen. Wird man von den menschenscheuen Tieren gebissen, ist der sofortige Gang ins Krankenhaus unausweichlich. Daneben gelten Schlangen im Süßwasser jedoch eher als ungefährlich.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarisches

Die vielfältigen Erträge der montenegrinischen Landschaft und die kulturellen Eigenheiten verwöhnen die Bewohner Montenegros und ihre Besucher mit einer großen Auswahl an Zutaten für die Küche. In den warmen Küstenbereichen mit seinen katholischen Bewohnern wird gern mediterran mit italienischem Einschlag gekocht, im südlichen Teil des Landes ist das Küchenangebot eher türkisch geprägt, während man im Landesinneren deftige und herzhafte Gerichte bevorzugt.

Besucher bekommen reichhaltige Kost serviert zu relativ geringen Preisen. Sehr anspruchsvolle Gourmets, die in erlesenen Restaurants speisen möchten, werden aber wohl eher nicht auf ihre Kosten kommen.

Beim Gastronomieangebot kann man wählen zwischen Restoran (Restaurant) Pizzerija, Kafana (Kaffeehaus, in dem man in Montenegro auch essen kann), Konoba (Weinkeller, in dem ebenfalls auch warme Mahlzeiten angeboten werden), Pivnica (kleine Bierkneipe mit dem Angebot von Snacks), Poslasticarnica (Schlemmertempel für süße Backwaren, Eis und vieles mehr) und Buregdinica (Imbissstände).

Die Speisekarte hält abwechslungsreiche Speisen bereit. Wer typisch montenegrinisch frühstücken will (dorucak), verleibt sich die popara ein, einen Käse-Brot-Auflauf, der auch noch unter Umständen das Mittagessen ersetzt. Als Vorspeise für die Hauptmahlzeit stehen Schinken, Käse von Njegusi oder Oliven auf der Speisekarte. Während man im Küstengebiet eher gern am Abend die Mahlzeit zu sich nimmt (die übliche Zeit ist ab circa 20.30 Uhr), weil es zu Mittag sehr heiß sein kann, essen vor allem im Landesinneren die Bewohner des Landes die Hauptmahlzeit (rucak) zu Mittag.

In den montenegrinischen Küchen werden gerne Fleischgerichte wie Fleischspieße (raznici), Schnitzel (snicla) und cevapcici (gegrillte Hackfleischröllchen) gezaubert. Eine Spezialität des Berglandes, die sich auch in den Küstenbereichen ausgebreitet hat, sind Lammfleischgerichte, die unter einer Metallglocke oder im Feuer gegart werden. Dazu werden Brot und Kartoffeln serviert.

Nicht entgehen lassen sollte man sich auch Schalen- oder Fischgerichte, wie Zahnbrasse oder Zackenbars (zubatac), Seewolf (brancin) oder Seezunge (list), die oft am Grill zubereitet werden. Preiswerter fallen Fische wie Tintenfisch (lignje) aus.

Süßwasserfischgerichte mit Forelle (pastrmka) oder Karpfen (saran) sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

Als Beilagen, die extra bestellt werden müssen, werden Kartoffeln (krompir) in diversen Variationen und Gemüsesorten wie Mangold (blitva), Paprika oder Pilze (pecurka) serviert.

Die Getränkeauswahl ist reichlich. Als Aperitif wird gern Traubenschnaps gereicht. Neben antialkoholischen Getränken hat man bei der alkoholischen Palette die Auswahl von Rotwein (vranac) und Weißwein (Krstac) über in Montenegro gebrautes Bier (pivo) neben Importbier bis hin zu diversen Schnäpsen (rakija - Obstschnaps).

Sitten und Gebräuche

In Montenegro sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich, und oft wird man zu einem türkischen Kaffee eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.

Souvenirs

In Montenegro ist das Kunsthandwerk noch wenig verbreitet. Gelegentlich lassen sich volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk erwerben. Anklang finden auch kulinarische Mitbringsel wie Schinken, Schnaps und Honig.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Montenegro weist drei Klimazonen auf.

In den Küstenbereichen herrscht mediterranes Klima mit trockenen Sommern und heißen Temperaturen von bis zu 28°C. Der Winter ist an der Küste mild, der Frühlingsanfang setzt früh ein.

Die Tiefebenen entlang des Flusses Zeta und bei Podgorica weisen südosteuropäisches Kontinentalklima auf, geprägt von heißen, trockenen Sommern und milden, regenreichen Wintern, in denen es üblicherweise nicht kälter als 4°C ist. Die Hauptstadt von Montenegro, Podgorica, gehört zu den Städten, bedingt auch durch ihre Kessellage, die im Sommer mit den heißesten Temperaturen (über 40°C) des einstigen Jugoslawiens aufwartet.

Die alpinen Berge bilden das Kontrastprogramm zu den übrigen Regionen des Landes, da hier im Sommer die Temperaturen von 22°C kaum überschritten werden. Ab September ist dort mit den ersten Schneefällen zu rechnen. Lange und kalte Winter beherrschen die Region von Oktober bis März mit Temperaturen bis zu -7°C.

Beste Reisezeit

Die angenehmsten Monate für Reisen in der Küstenregion sind Juni bis September, in denen auch noch gut Wanderungen in die Berge unternommen werden können. Dagegen sind die Monate von Oktober bis Ende April/Mai weniger für Ferienaufenthalte an der Küste geeignet, weil auch die Hotel- und Gastronomiebetriebe noch weitgehend geschlossen sind.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Für Individualreisende Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Montenegro ist malaria-frei.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Euro (EUR)

1 Euro = 100 Cent.

Derzeitiger Kurs:

1 US-$ = ca. 1,11 EUR

Hinweise

In Montenegro ist der Euro alleiniges offizielles Zahlungsmittel (Ein- und Zwei-Cent-Stücke sind nicht im Gebrauch).

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: zusammen mit Landeswährung im Wert bis 10.000 Euro

Einfuhr Landeswährung: zusammen mit Fremdwährung im Wert bis 10.000 Euro

Deklaration: Ja - bei der Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung im Wert von mehr als 10.000 Euro

Ausfuhr Fremdwährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Ausfuhr Landeswährung: in Höhe der Einfuhr abzüglich der umgetauschten Beträge

Internationale Kreditkarten: Ja (EuroCard/MasterCard, Diners Club, Visa) - werden in Montenegro akzeptiert. Bei Reisen in die Provinz sollte man sich jedoch ausreichend mit Bargeld versorgen.

Geldautomat: Ja - Bankomaten gibt es landesweit. Abgehoben werden kann mit Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) und Kreditkarten. Nicht alle Banken füllen jedoch regelmäßig ihre Geldautomaten nach. Deshalb müssen gegebenenfalls Automaten verschiedener Banken zum Geldabheben aufgesucht werden.

Reiseschecks: Nein

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Im Reiseland

Botschaften und Konsulate

Reisetipps
Reisehinweise

Reisehinweise

Keine Anhalter mitnehmen: Reisende, die Montenegro besuchen oder durchreisen, sollten keinesfalls unbekannte Anhalter mitnehmen. Im Hinblick auf die steigenden Flüchtlingszahlen auf dem westlichen Balkan könnte dies beim Grenzübertritt nach montengrinischem Recht als Schleusung ausgelegt werden.

Bitte beachten Sie den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

* Drogen ein- und auszuführen, damit zu handeln und zu konsumieren ist verboten.

* Fotografierverbot besteht für militärische Gebäude und Anlagen.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.


© 2001 Alle Rechte bei TIP Gesellschaft für Touristik-Informations-Programme mbH, München. Datenbankstand vom: 05.09.2017