Bulgarien

Einreise und Fakten

Einreise für Deutsche

Visumfrei für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen pro Halbjahr. Notwendig sind: mindestens für die Dauer des Aufenthalts gültiger Reisepass oder Personalausweis, Rück- oder Weiterreisetickets und -dokumente sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Als Nachweis des EU-weiten Versicherungsschutzes ist die Europäische Krankenversicherungskarte mitzuführen (eine private Auslandsreisekrankenversicherung wird zusätzlich empfohlen).

Landesdaten

Lage

Die Republik Bulgarien liegt im östlichen Teil der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Rumänien mit der Donau als Grenzfluss, im Osten an das Schwarze Meer, im Süden an die Türkei und Griechenland und im Westen an Mazedonien und Serbien. Die Hauptstadt Sofia liegt im Westen des Landes.

Fläche: 110.994 km².

Verwaltungsstruktur: 28 Verwaltungsbezirke.

Einwohner

Bevölkerung: ca. 7,2 Millionen

Städte:

Sofia (Hauptstadt) ca. 1,2 Millionen

Plovdiv ca. 343.400

Varna ca. 335.100

Burgas ca. 202.800

Russe ca. 145.000

Stara Zagora ca. 137.000

Pleven ca. 98.500

Sprache

Die Landessprache ist Bulgarisch. In größeren Hotels wird auch Englisch und Deutsch gesprochen bzw. verstanden.

Zeitverschiebung

In Bulgarien gilt die Osteuropäische Zeit. Sie entspricht Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Stunde.

Da auch in Bulgarien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitabstand von 1 Stunde immer erhalten.

Stromspannung

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Telefon/Post

Telefon

Die Vorwahl für Gespräche von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Bulgarien ist 00359, die Vorwahl für Gespräche von Bulgarien nach Deutschland 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefongespräche innerhalb Bulgariens leiden oft unter der schlechten Qualität der Netzverbindungen, ins Ausland gibt es dagegen oft gute Verbindungen. In den Hotels und großen Touristenzentren besteht Selbstwählferndienst, auch von Kartentelefonen aus. Die Karten sind an Kiosken erhältlich.

NOTRUFNUMMERN: Polizei 166, Unfallrettung 150, Feuerwehr 160, europaweite Notrufnummer 112.

Mobilfunk

Netztechnik: GSM 900/1800.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Bulgarien von Telekom Deutschland, E-Plus, O2 und Vodafone.

Internet

Länderkürzel: .bg

In allen größeren Städten gibt es Internetcafés.

Feiertage

Feiertage 2017:

1. Januar (Neujahr)

3. März (Nationalfeiertag, Tag der Befreiung)

14. April (Karfreitag der Ostkirche)

17. April (Ostermontag der Ostkirche)

1. Mai (Tag der Arbeit)

6. Mai (Sankt Georgs-Fest/Tag der Streitkräfte)

24. Mai (Tag der Bildung und Kultur)

6. September (Tag der Einheit)

22. September (Unabhängigkeitstag)

24. Dezember (Heiligabend)

25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Zusätzliche Brücken-Feiertage zwischen einem Samstag oder Sonntag und einem regulären Feiertag können kurzfristig von der Regierung ausgerufen werden.

Die Hauptferienzeit geht von Juli bis August.

Öffnungszeiten

Banken: Mo bis Fr 9-12, 15-17 Uhr;

Geschäfte (keine einheitliche Regelung): oft Mo bis Fr 10-20 Uhr, teilweise auch Sa 8-14 Uhr;

Post: Mo bis Fr 8.30-17.30 Uhr, Sa 8 bis 12 Uhr;

Büros: Mo bis Fr 9-17.30 Uhr;

Museen: Di bis So 10-17 Uhr.

Kleidung

Für den Sommer ist die übliche Sommerkleidung ausreichend. Für Frühjahr und Herbst sollte man Übergangskleidung mitnehmen. Für den Winter braucht man warme Kleidung.

Land und Leute

Geschichte/Politik

Im Lauf der Jahrtausende haben sich in diesem Gebiet zwischen Europa und Asien viele Völker niedergelassen. Um 800 v. Chr. kamen die Thraker - ein indogermanischer Stamm. Im fünften und sechsten Jahrhundert brachte die Völkerwanderung Goten, Hunnen, Magyaren und slawische Bauern ins Land. Um 680 gründeten Ur-Bulgaren aus der Wolga-Gegend das erste bulgarische Zarenreich, das 300 Jahre bestand.

Dann begann eine unruhige Zeit: Byzantiner, Kreuzzügler, Tataren, Magyaren, Bojaren drangen ein und bekämpften sich gegenseitig. Am Ende des 14. Jahrhunderts kamen die Türken und setzten sich für fast ein halbes Jahrtausend auf der Balkan-Halbinsel fest. Die Zeit der türkischen Fremdherrschaft wird von den Bulgaren auch heute noch als die schwärzeste Zeit in ihrer Geschichte bezeichnet, denn es war eine Zeit rücksichtsloser feudaler Ausbeutung, politischer Rechtlosigkeit und grausamer Unterdrückung.

1878 gelang mit russischer Hilfe die Befreiung Bulgariens von den Türken. Mit dem Friedensvertrag von San Stefano wurde Bulgarien zusammen mit Ostrumelien und Makedonien unabhängig. Dieser Friedensvertrag wurde jedoch von den Großmächten auf dem Berliner Kongress revidiert, und Bulgarien wurde geteilt - der Norden des Landes wurde das Fürstentum Bulgarien, Südbulgarien blieb als Ostrumelien türkische Provinz. 1885 erfolgte der Anschluss Ostrumeliens an das Fürstentum Bulgarien. 1887 wurde Prinz Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha zum neuen Fürsten Bulgariens gewählt, 1908 nahm Ferdinand den Titel "Zar von Bulgarien" an. Zwei Balkankriege in den Jahren 1912/13 führten zu größeren Gebietsverlusten Bulgariens. 1915 trat Bulgarien an der Seite Deutschlands und Österreichs in den ersten Weltkrieg ein, musste 1918 aber bedingungslos kapitulieren und erneute, noch größere territoriale Verluste hinnehmen. Die folgende "monarchofaschistische Diktatur" hielt sich bis 1943. 1944 trat Bulgarien an der Seite der Alliierten in den Krieg gegen Deutschland ein. 1946 wurde die neue Volksrepublik Bulgarien ins Leben gerufen. Es begannen 45 Jahre kommunistischer Herrschaft, die erst mit dem Fall der Berliner Mauer ein Ende fanden. 1990 wurde aus der Volksrepublik Bulgarien die parlamentarische Republik Bulgarien.

Am 1. Januar 2007 ist Bulgarien der EU beigetreten.

Wirtschaft

Nach anfänglich großen Umstellungsproblemen von einer Plan- zur Marktwirtschaft befindet sich die Wirtschaft Bulgariens im Aufschwung. Dennoch bleibt die Arbeitslosigkeit relativ hoch und das Durchschnittseinkommen auf einem niedrigen Niveau.

Zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen zählen die chemische Industrie, die Nahrungsmittelerzeugung und -verarbeitung, die Metallindustrie und auch der Tourismus.

Bulgarien war einer der ersten Ostblockstaaten, der westlichen Touristen die Grenzen öffnete. Nach 1989, als sich die Grenzen nach Westen wirklich öffneten, ließen die wirtschaftlichen Probleme, insbesondere aber die jahrelangen Unruhen in der benachbarten damaligen Bundesrepublik Jugoslawien die Besucherzahlen zunächst drastisch sinken. Heute zieht es wieder viele Touristen nach Bulgarien, vor allem an die Schwarzmeerküste mit ihren Badeorten.

Religion

86 Prozent der Bevölkerung sind bulgarisch-orthodoxe Christen, 13 Prozent gehören dem Islam an.

Vegetation

Viele der rund hundert Naturschutzgebiete liegen - vor allem zum Schutz von Fauna und Flora - weit abseits der Touristenstraßen. Manche sind leichter zu erreichen, zum Beispiel der Nationalpark Pirin. Im Park wachsen viele geschützte Pflanzen, darunter einige uralte Exemplare der sehr seltenen Schwarzen Panzerkiefer.

Tierwelt

In den Naturschutzparks bekommt man eine umfangreiche Fauna zu Gesicht: Gämsen, Wildkatzen, Füchse, Schmutzgeier sowie viele andere Tier- und Vogelarten. Im Rila-Gebirge mit seinen über 200 Seen und einer ganzen Reihe felsiger Gipfel lassen sich heute sehr selten gewordene Tiere, wie Steinadler, Falken und Bartgeier, beobachten. In abgelegenen Revieren hausen noch Wölfe und Bären. Am Srebana-See sieht man Sumpf- und Wasservögel.

In der Donau gibt es Störe, Hausen und Sterletts, in Gebirgsflüssen und Stauseen Saiblinge, Forellen, Barben, Döbel, Zander, Hechte, Welse und Karpfen. Im Schwarzen Meer und seinen Lagunen leben Meeräschen, Makrelen, Stöcker, Blau- und Thunfische. Vielerorts braucht man keinen Angelschein.

Auch die Jagd auf Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Wildschweine, Gämsen und Mufflons ist in Bulgarien verbreitet.

Gebräuche, Kulinarisches

Kulinarisches

In diesem Land liebt man eine ländliche, solide Küche. Russische und türkische Einflüsse sind unverkennbar. Ein typisches Gericht ist das "Gjuvec", eine duftende Mischung verschiedenster saisonaler Gemüse wie Paprika und Auberginen, Tomaten und grüne Bohnen, Kartoffeln, das mit Schweine- oder Lammfleisch gekocht wird.

Auch "Piterki" sind traditionell: Paprikaschoten, die mit Reis und Hackfleisch gefüllt und dann geschmort werden. "Sarmi" sind mit gehacktem Fleisch gefüllte Wein- oder Sauerkrautblätter. Es gibt Hackfleisch-Würstchen, die "Kebapcceta" heißen, sowie Hackfleisch-Bällchen ("Kjusteta").

Desserts liebt man sehr süß: in Zucker eingekochte kleine Aprikosen, Rosenblattkonfitüre oder dick mit Zuckersirup übergossenes Gebäck.

Der bulgarische Wein - rot wie weiß - ist sehr gut und meist recht süffig, doch gibt es auch herbere Sorten. Hervorragend ist der dunkelrote "Melnik", noch tiefer rot und schwer der "Mavrud". "Mastica" ist ein Anisschnaps und "Rosa" ein Likör, dem man ein wenig Rosenwasser zugesetzt hat. Auch Pflaumenschnaps gibt es ("Slivova").

Man bekommt auch Fruchtsäfte sowie gutes Mineralwasser. Oder mit Wasser verdünnten Joghurt, der - wie die überall angebotene Sauermilch - sehr gut gegen den Durst wirkt.

Sitten und Gebräuche

Orpheus, der große Sänger der griechischen Sagenwelt, stammte aus dem heutigen Bulgarien. Noch heute gehört dort uralte Volksmusik zum Alltag. Es soll Dorfbewohner geben, die mehr als tausend Volkslieder singen können. Über 100 000 solcher Lieder wurden schon gesammelt. Die Instrumente dazu sind Ziehharmonika, Dudelsack, Kniegeige und Hirtenflöte.

Varna, Bulgariens größte Hafenstadt hat nicht nur als Kur- und Badeort guten Ruf, sondern auch als Kunstzentrum. Das alljährliche Musikfestival "Varnaer Sommer" ist der Höhepunkt des nationalen Kulturkalenders. Auch an Museen, Galerien und Ausstellungen ist in Varna kein Mangel.

Souvenirs

Gewobene Decken oder Teppiche, Stickereien, Gefäße aus Holz, Kupfer oder Messing sowie bunte Keramik.

Reisegut

Einreise aus EU-Ländern

Bei unmittelbarer Einreise aus den anderen EU-Ländern (innergemeinschaftlicher Reiseverkehr; trifft nicht zu für die Kanarischen Inseln, außerdem nicht für die britischen Kanalinseln und nicht für Grönland) bestehen keine Beschränkungen/Formalitäten abgabenrechtlicher Art für das Reisegepäck und ausschließlich zu privaten Zwecken mitgeführte Waren. Ausgenommen sind verbotene Waren wie Drogen, Waffen usw. (Besonderheiten s.u.; für Waren zu gewerblichen Zwecken s. Abschnitt "Geschäftsreisende").

Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte (sog. verbrauchssteuerpflichtige) Waren können von Privatpersonen (ohne nochmalige Besteuerung) problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für ihren Eigenbedarf, d.h. nicht zu gewerblichen/kommerziellen Zwecken, erworben wurden.

Für folgende Waren gilt als Richtmenge für den Eigenbedarf:

TABAKWAREN: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g), 200 Zigarren, 1.000 g Rauchtabak;

ALKOHOLISCHE GETRÄNKE: 10 Liter Spirituosen, 20 Liter sog. Zwischenerzeugnisse (z.B. Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 Liter Wein (davon höchstens 60 Liter Schaumwein), 110 Liter Bier.

Eine Überschreitung dieser Richtmengen ist im Einzelfall möglich, wenn nachgewiesen wird, dass auch die größere Menge ausschließlich für den privaten Eigenbedarf bestimmt ist.

Bei anderen mitgeführten, verbrauchssteuerpflichtigen Waren kann bei der Einreise nach bestimmten Kriterien (u.a. die Gründe für den Besitz, Beförderungsart, Unterlagen über die Menge der Waren) geprüft werden, ob sie ggf. zu gewerblichen Zwecken bestimmt sind.

KRAFTSTOFFE für Motorfahrzeuge, die nicht im Hauptbehälter des Fahrzeugs oder in einem geeigneten Reservebehälter mitgeführt werden, können ggf. erneut besteuert werden.

REISENDEN UNTER 17 JAHREN wird keine Steuerbefreiung für Spirituosen und Tabakwaren gewährt.

Einreise aus Drittländern

Bei der Einreise aus anderen als EU-Ländern (Drittländern) sind die zum persönlichen Gebrauch während der Reise benötigte und zur Wiederausfuhr bestimmte Reiseausrüstung sowie der Reiseproviant von Eingangsabgaben befreit.

Ferner sind Waren, die Reisende gelegentlich und ausschließlich zum persönlichen Ge- oder Verbrauch oder für ihren Haushalt oder als Geschenk in ihrem persönlichen Reisegepäck einführen, im Rahmen folgender Mengen und Wertgrenzen abgabenfrei:

- 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos (Zigarren mit einem Stückgewicht von höchstens 3 g) oder 50 Zigarren oder 250 g Rauchtabak;

- 16 Liter Bier

- 4 Liter nicht schäumende Weine;

- 1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumenprozent oder 2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Tafia, Sake oder ähnliche Getränke, mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumenprozent oder weniger, oder Schaumwein oder Likörwein;

- bis zu 37 Gramm Gold und Platin (Roh- oder in grob bearbeitetem Zustand und Münzen);

- 60 Gramm Gold- oder Platinschmuck;

- 300 Gramm Silber (Roh- oder in grob bearbeitetem Zustand und Münzen, Schmuck);

- eine dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge an Arzneimitteln;

- andere Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 Euro für Flug- und Seereisende, für Einreisende auf anderen Verkehrswegenbis zu einem Gesamtwert von bis zu 300 Euro; für Reisende unter 15 Jahren gilt die Freimenge von 175 Euro unabhängig vom Einreiseweg.

DIE ABGABENBEFREIUNG WIRD NICHT GEWÄHRT:

- Reisenden unter 17 Jahren für Tabakwaren, Spirituosen, Wein, Schaumwein, Likörwein, Aperitifs und ähnliche alkoholische Getränke;

EINFUHRVERBOT besteht für Fleisch und Fleischprodukte aus Ländern der GUS sowie der Türkei und aus allen Ländern Afrikas und Asiens.

AUSFUHR: Bei Münzen mit archäologischem, historischem oder numismatischem Wert und Gegenständen unter Denkmalschutz ist eine Ausfuhrbescheinigung des Kulturministeriums vorzulegen.

Klima und Wetter

Klimainformationen

Bulgarien hat gemäßigt kontinentales Klima. Während das Klima in West-Bulgarien dem mitteleuropäischen Klima ähnelt, hat Süd-Bulgarien ausgesprochenes Mittelmeerklima. An der Schwarzmeerküste sind Herbst und Winter sehr mild. Auf den Bergen liegt von November bis April Schnee.

Beste Reisezeit

Die beliebtesten Reisemonate sind Juli und August. Für Wintersportler bieten sich die Monate Dezember bis Anfang März an.

Gesundheit

Vorgeschriebene Impfungen

Keine.

Empfohlene Impfungen

Hepatitis A.

Informationen zur Malaria

Malaria

Keine.

Verbreitung

Bulgarien ist malaria-frei.

Ärztliche Hilfe

SOFIA: Nationales Onkol. Institut, Gynäkologie, Dr. A. Gancheva-Koleva (spricht Deutsch), Plovdiusko Pole Str. 6,, Sofia, Tel. (02) 712 33 20.

Geld und Umtausch

Währung

Währungseinheit

Währungseinheit: Lew (Mehrzahl Lewa) (Lw)

1 Lew = 100 Stotinki.

Derzeitiger Kurs:

1 Euro = ca. 1,95 Lw

1 US-$ = ca. 1,71 Lw

Hinweise

Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um Devisenkurse der Deutschen Bundesbank, die die Preisnotierung des Euro und des US-Dollar in der Währung des Reiselandes angibt. Mit Devisenkursen werden z.B. Rechnungen unterschiedlicher Währungen gegeneinander verrechnet. (Im Gegensatz zum Sortenkurs wird hier jedoch nicht der Wert angegeben, den man in Deutschland am Bankschalter für einen Euro oder US-Dollar erhält.)

Devisenbestimmungen/Umtausch

Einfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Einfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Deklaration: Ja - schriftliche Deklaration bei Einreise aus einem Nicht-EU-Land sowie bei Ausreise in ein Nicht-EU-Land ab einem Wert von 10.000 Euro (auch in anderen Währungen, Reiseschecks oder auf Dritte ausgestellte Schecks, Zahlungsanweisungen etc.)

Ausfuhr Fremdwährung: unbeschränkt

Ausfuhr Landeswährung: unbeschränkt

Umtausch: in Banken und Hotels möglich. Wechselstuben sind auch vorhanden, aber nicht zu empfehlen. Umtauschbescheinigungen gut aufbewahren (für Rücktausch bzw. bei Devisenkontrollen bei Ausreise notwendig).

Internationale Kreditkarten: Ja - werden von größeren Hotels, guten Restaurants und einigen Autovermietern akzeptiert. In Geschäften ist vorwiegend Barzahlung üblich.

Geldautomat: Ja - Bargeldabhebung ist mit Kreditkarten und mit der Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Zeichen) möglich (maximaler Betrag in der Regel 400 Lw). Geldautomaten sind weit verbreitet.

Reiseschecks: Ja - in Euro oder US-$, werden jedoch nicht in allen Banken getauscht. Bitte beachten: Grundsätzlich ist die Akzeptanz von Reiseschecks weltweit rückläufig.

Rücktausch: unter Vorlage der Umtauschbelege

Wichtige Adressen

Auskunftstellen

Botschaften und Konsulate

Ärztliche Hilfe

SOFIA: Nationales Onkol. Institut, Gynäkologie, Dr. A. Gancheva-Koleva (spricht Deutsch), Plovdiusko Pole Str. 6,, Sofia, Tel. (02) 712 33 20.

Reisetipps
Reisehinweise

Reisehinweise

Zurzeit liegt kein Reisehinweis vor.

Bitte beachten Sie den Abschnitt "Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen".

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Es sollte nur an den dafür freigegebenen Strandabschnitten gebadet werden, da es auch in Strandnähe gefährliche Strömungen gibt, die nicht an der Wasseroberfläche zu erkennen sind. Warnungen der Rettungsschwimmer sollten unbedingt beachtet werden.

Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand. Um Beschädigungen am Fahrzeug und Unfälle zu vermeiden, sollte sehr vorsichtig gefahren werden, insbesondere bei Nacht.

In Bulgarien herrscht erhöhte Erdbebengefahr. Die relativ seltenen Beben verursachen jedoch in der Regel kaum größeren Schaden. Reisende sollten sich aber bewusst sein, dass es jederzeit ohne Vorwarnung zu Erschütterungen kommen kann.

SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-notruf.de zu finden.

Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.


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