Programme in und um Danzig

Danzig Mottlau Krantor

Was kann man in der alten Hansestadt Danzig (Gdansk) unternehmen?

Dreistadt Danzig, Zoppot und Gdingen – Besichtigungen
Was einst getrennte Städte waren, ist heute zur Dreistadt verschmolzen. Danzig (Gdansk) mit seinem unübertrefflichen Charme einer alten, reichen Hansestadt, Zoppot (Sopot) mit seinem Erscheinungsbild einer mondänen Kurstadt und zuletzt die dritte im Bunde: Gdingen, umtriebige Geschäftsstadt und mit dem einst größten und modernsten Hafen an der Ostsee. In Danzig wurde Geschichte geschrieben. Vom Ausbruch des Zweiten Weltkriegs bis hin zur Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc, verantwortlich für das Ende des kommunistischen Regimes. Herzstück der Stadt ist der Königsweg, der vom Hohen Tor über den Langen Markt führt. Hier sehen Sie den Artushof, den Neptunbrunnen, und das Rechsstädtische Rathaus. Die Marienkirche ist das Symbol der Stadt, ebenso bekannt in der Stadtansicht das hölzerne Krantor. Das Speicherviertel wird nach und nach zum Szeneviertel der Stadt saniert. Für eine vollständige Besichtigung der Dreistadt mit allen dazugehörigen Höhepunkten sollten Sie einbauen: Ein Orgelkonzert in der Kathedrale von Oliwa. Diese bewegliche Orgel gehört zu den markantesten Orgeln Europas. Und wenn Sie auf der Mole in Zoppot stehen, nach vorne auf die Ostsee blicken und hinter sich das Kurbad lassen, ist Ihnen, als wäre die Zeit um Jahre zurückgedreht. Von Gdingen aus können Sie eine Schifffahrt zur Halbinsel Hel unternehmen, oder aber auch zur Westerplatte.

Kaschubische Schweiz
Die Kaschubische Schweiz ist ein Landstrich westlich der Danziger Bucht, um den sich viele Legenden ranken. Die Landschaft unterscheidet sich von der Umgebung, die Bewohner haben eigene Trachten, eigene Traditionen und einen eigenen Dialekt. Günter Grass hatte seine Vorfahren in der Kaschubei, bekannt ist auch die Familie der Grafen von Krockow, früher zu Hause auf Schloss Krockow (Krokowa), das sich heute hervorragend für ein schönes Schlossherrenmahl mittags oder abends eignet. Bei einer Rundfahrt kommen Sie u.a. durch die Orte Chmielno und Karthaus (Kartuzy), in dem das Regionalmuseum das Alltagsleben von einst wieder auferstehen lässt.

Frauenburg und evtl. Schiffsausflug über das Frische Haff
Bekanntester Einwohner des Ortes war Nikolaus Kopernikus, der hier den Großteil seines Lebens verbrachte und mit seinen Thesen zur Astronomie das mittelalterliche Weltbild erschütterte. Die backsteingotische Kathedrale, der Kopernikus-Turm und das Palais der Ermländischen Bischöfe sind absolut sehenswert. Hat man den Aufstieg auf den Turm bewältigt, hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Frische Haff, im Inneren auf das Foucaultsche Pendel, mit dessen Hilfe sich die Erdrotation nachweisen lässt. Dieser Ausflug lässt sich perfekt mit einem Schiffsausflug über das Frische Haff verbinden. Ankunft in Kahlberg (Krynica Morska), von wo Sie mit dem Bus über den schmalen Landstrich, der die Ostsee und das Haff teilt, zurück nach Danzig fahren.

Kloster Pelplin
Die Zisterzienserabtei gehört zu Polens bedeutendsten gotischen Bauwerken. Berühmt nicht nur die schöne Kathedrale, sondern das Diözesanmuseum, in dessen Galerie sich unter anderem eine der wenigen erhaltenen Gutenberg- Bibeln befindet. Dieser Ausflug lässt sich gut mit der Besichtigung der Marienburg verbinden und unter das Motto „Entlang der Weichsel“

Ausflug entlang der Weichsel mit Marienwerder und Mewe – im Land des deutschen Ritterordens
Wenn Sie möchten, kann dieser Ausflug bereits mit der Besichtigung der Marienburg beginnen, bevor Sie nach Mewe (Gniew) kommen, um die weniger bekannte, aber sehr gut erhaltene Burg zu sehen. Von dort aus hat man einen wundervollen Blick auf die Weichsel. Die Stadt selbst hat sich ihren mittelalterlichen Grundriss der winzigen Altstadt bewahrt. In Marienwerder (Kwidzyn) steht eine quadratische Burg aus dem 14. Jh. Wie viele der Ordensburgen hat auch sie eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Markante Merkmale der Burg sind die zwei Türme, die etwas abseits der Anlage an der West- und der Südseite stehen und durch überdachte Brücken mit dem Hauptkomplex verbunden sind.

Ausflugsmöglichkeiten mit dem Schiff
Zahlreiche Möglichkeiten bieten sich in und um Danzig. Zum einen eine Schifffahrt von Gdingen zur Halbinsel Hela (Hel) oder von Gdingen zur Westerplatte.

Slowinski Nationalpark
Ähnlich wie die Kurische Nehrung liegt das UNESCO-Biosphärenreservat durch eine Nehrung getrennt vom Meer. Die bis zu 56 m hohen Wanderdünen erstrecken sich 20 km längs der Küste. Windbedingt wandern die Dünen jährlich zwischen 3 und 10 Meter. Vom Gipfel der Dünen schaut man auf glitzernde Seen und Wälder. Einen Teil der Strecke kann man in kleinen Elektrowägelchen zurücklegen. Der Park wird auch die „Polnische Sahara“ genannt.

Marienburg
Die Marienburg ist wohl eines der bedeutendsten Baudenkmäler Europas, die unter besonderem Schutz der UNESCO steht. Die Deutschritter machten im 13. Jh. den Hügel an der Nogat zum Hauptsitz ihres Ordens und begannen mit dem Bau des Hochschlosses. Später folgte das repräsentative Mittelschloss mit dem Palast des Hochmeisters. Der gesamte Komplex von 20 ha wurde mit gewaltigen Mauern und Wassergräben umgeben. Die Besichtigung lässt sich mit einem Besuch in Frauenburg oder/und Elbing verbinden.

Polen Kloster Pelplin Polen Marienburg Polen Slowinski Nationalpark Leba Duene Polen Zoppot Mole