Ausflüge ab Riga

Lettland Riga Panorama

Nachfolgend finden Sie einige Besichtigungs- und Ausflugsmöglichkeiten in und um Riga.

Riga – Stadtbesichtigung
Riga ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Einmal erinnert sie den Besucher an alte Hansestädte wie Bremen oder Lübeck, ein anderes Mal zeigt sie sich dem Besucher im Glanz des 19. Jahrhundert, oder sie überrascht ihn mit der Atmosphäre einer typischen Großstadt. Riga wird auch auf Grund seiner prachtvollen Alleen zurecht das „Paris des Nordens“ genannt. Im Jahre 2001 feierte die Stadt den 800. Geburtstag. Riga hat eine wunderschöne, gut erhaltene Altstadt mit dem Flair einer Großstadt und verzaubert den Besucher durch eine einfallsreiche Jugendstilarchitektur. Auf dem Domplatz steht der größte Sakralbau des Baltikums, die St.-Marien-Kathedrale. Berühmt ist sie vor allem wegen ihrer prächtigen Orgel mit 6768 Pfeifen, die 1884 in Ludwigsburg gebaut wurde. Die berühmte Petri-Kirche ist eines der schönsten Beispiele der Gotik im Baltikum. Rigas höchste Kirche wurde erstmals 1209, und zwar al Holzbau erwähnt. Der metallene Turm, 1973 fertig gestellt und 123,5 m hoch, bestimmt die Stadtansicht Rigas. Der historische Stadtkern besteht aus Gebäuden quer durch die Jahrhunderte. Während der Besichtigung sieht man die Kleine und Große Gilde, den Pulverturm, Handwerkshäuser, das Schwedentor, das Drei-Brüder-Haus und das Freiheitsdenkmal, eine 41 m hohe Frauenfigur. Das Schwarzhäupterhaus wurde erst im Jahre 2000 komplett fertiggestellt. Es wurde detailgetreu nach alten Plänen wiederaufgebaut.

Ethnografisches Freilichtmuseum
Am Stadtrand von Riga, in stiller Parklandschaft, liegt das älteste Freilichtmuseum der ehemaligen Sowjetunion. Der Rundgang ist ein Erlebnis besonderer Art. Bei der Eröffnung im Jahre 1932 bestand es nur auch sechs Bauten. Heutzutage sind ca. 100 Häuser stilecht und unverändert aufgebaut. Alles ist so hergerichtet wie es früher war, um die Tradition und Kultur der lettischen Bauern aus den Regionen Kurzeme, Vidzeme und Latgalen in Erinnerung zu rufen. Viele der Gebäude sind teilweise bewohnt. Die unbewohnten Häuser stehen zur Besichtigung offen. Original eingerichtet, vermitteln sie eindrucksvoll das Bild vom wenig romantischen, kargen und beschwerlichen Leben der Landbevölkerung.

Jurmala
Jurmala liegt 17 km westlich von Riga, zwischen der Ostsee und dem Fluss Lielupe. Jurmala heißt Strand und ist seit 1959 der Name der Stadt, die aus den Dörfern und Siedlungen gebildet wurde, die hinter der 40 km langen Stranddünenkette lagen. Auf der schmalen Nehrung von Jurmala waren bis zum 18. Jahrhundert nur einige Fischerdörfer mit wenigen Häuschen – bis die Rigaer Bürger die Sommerfrische entdeckten. In den Dünen wurden die ersten Holzhäuser gebaut. Als 1877 die Eisenbahnlinie von Riga nach Tuckums, die fast am Strand von Jurmala entlang verlief, eingeweiht wurde, gab es schon erste Ansätze eines Kurbetriebs. Auch heute ist der Ort das beliebteste Ausflugsziel der Einheimischen. Bauska – Stadtbesichtigung Bauska, eine Kleinstadt 80 km südlich von Riga, wurde 1433 von Kreuzrittern, durch den Bau einer gewaltigen Festung, gegründet. Damit wurde es erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1511 bereits das Stadtrecht. Was nicht im Laufe der Jahre zerstört wurde, wird bis heute sorgfältig restauriert. Die Stadt selbst ist touristisch eher uninteressant und ist nur wegen seinem Schloss, das 10 km entfernt liegt, bekannt geworden.

Pilsrundale
Zehn Kilometer südlich von Bauska liegt das wohl berühmteste Baudenkmal Lettlands, das Schloss Rundale. Dieses hübsche Barockschloss, Sommerpalais des Reichsgrafen Ernst Johann von Biron, wurde vom italienischen Architekten Bartolomeo Francesco Rastrelli erbaut. Petersburger Meister begannen 1737 mit der Innenausstattung. Pracht und Prunk bietet der Goldene Saal, auch Thronsaal genannt. Der Weiße Saal, wegen seiner völlig weißen Tünchung so bezeichnet, wirkt im Vergleich zum majestätischen Pomp des Thronsaals leicht und lebensfroh. Seit 1972 laufen die Restaurierungsarbeiten. In vielen Räumen des Schlosses ist seither ein Museum eingerichtet, das wechselnde Ausstellungen lettischer und europäischer Kunst zeigt. Außerdem wird das Schloss auch für Konzertveranstaltungen benutzt.

Gauja-Nationalpark inkl. Sigulda + Turaida
Schon in den dreißiger Jahren wurde die herrliche Landschaft um das Urstromtal der Gauja unter Naturschutz gestellt. In der Parklandschaft vereinigen sich einzigartige Natur- mit von Menschenhand geschaffene Kulturlandschaften und bedeutenden Baudenkmälern. In Sigulda, einer typisch lettischen Kleinstadt, können Sie die Ruinen des Ordensschlosses aus dem 13. Jahrhundert sehen und einen fantastischen Blick auf das Gauja-Tal genießen. Sehenswert in dieser malerischen Gegend ist auch die Bischofsburg von Turaida, die mit der Legende der „Rose von Turaida“ verbunden ist. Diese erzählt Ihnen sicherlich Ihre Reiseleitung. Nebenan liegt der Dainas-Berg mit 15 symbolreichen Skulpturen von Indulis Ranka. In der Nähe finden Sie die „Gutmann-Höhle“, die größte Höhle Lettlands, in der schon die alten Liven opferten und beteten. Deutlich jünger sind die vielen Einritzungen und Wandsprüche in den Höhlenwänden, doch immerhin sind auch einige von ihnen auch schon im 17. Jahrhundert angebracht worden.

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