Pilsen ist Kulturhauptstadt 2015

Pilsen Eroeffnung Lichtinstallation Marktplatz

Fulminante Eröffnung am 17. Januar 2015

Am ersten Wochenende legte die Kulturhauptstadt einen beeindruckenden Start ins Projektjahr hin. Wolff-Mitarbeiter aus der Zentrale Furth und dem Prager Büro waren vor Ort - und tief beeindruckt.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am frühen Samstag Abend reihte sich ein Höhepunkt an den nächsten. Ein atemberaubender Drahtseilakt des Schweizers David Dimitri 240m quer über den Marktkplatz bis zum Turm der Bartholomäuskathedrale setzte das erste Highlight. Gleichzeitig begann eine Videoprojektion. Die umliegenden Häuser der Altstadt wurden zur Projektionsfläche und zeigten Einblicke in die Geschichte der Stadt. Der Bogen spannte sich von der Gründung über das Mittelalter, den 1. Weltkrieg, die Zeit der Besetzung durch Nazideutschland über die Befreiung durch US-amerikanische Truppen, den Kommunismus bis zur Samtenen Revolution und der Gegenwart.
Eine hochklassige Show auf der zentralen Bühne mit über 150 internationalen Künstlern war ein weiterer Höhepunkt.
Weiterhin kam die "Glockensinfonie" des Komponisten Mark Ivanovic zur Welturaufführung. Im 2. Weltkrieg waren die Glocken der Kathedrale beschlagnahmt und eingeschmolzen worden. Nach dem Krieg wurden sie nicht ersetzt. Nun, im Jahr 2015, kehrten die Glocken finanziert durch eine Spendenaktion zurück. So war es ein "Gänsehautmoment" als die Glocken nach 70 Jahren wieder ihr Geläut anstimmten, zeitgleich symbolisch zusammen mit Glocken in Städten europaweit: Paris, Stockholm, Glasgow, Helsinki, Linz, Essen, Pecs, Marseille, Kosice, Riga u.a. Unbeschreiblich ist die einzigartige, feierliche Stimmung auf dem Platz der Republik. Die Wolff-Mitarbeiter rundeten den Besuch durch den Besuch der angebotenen Ausstellungen und der Eröffnungsparty am späten Abend ab.

Pilsen wagt den Sprung von der Bier- und Industriestadt zur Kulturmetropole. Mehr als 600 Veranstaltungen finden in diesem Jahr statt.

März 2015

Drahtseilakt am Turm der Kathedrale Wolff Mitarbeiter beim Besuch der Loos Ausstellung